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Sonntag, 3. Januar 2016

Phoenix

"Phoenix" ist ein Film von Christian Petzold aus dem Jahr 2014. Das Drehbuch schrieb Petzold zusammen mit Harun Farocki und basiert auf dem Krimi "Le retour des cendres" von Hubert Monteilhet.

Deutschland, im Sommer 1945. Die Jüdin Nelly (Nina Hoss) hat das Konzentrationslager Auschwitz überlebt, allerdings mehr tot als lebendig. Mit schwersten Gesichts- und Kopfverletzungen wird sie von ihrer Freundin Lene (Nina Kunzendorf) zur Behandlung in ein Krankenhaus gefahren, wo sich ein Chirurg (Michael Maertens) ihrer annimmt. Nelly will unbedingt wieder so aussehen wie früher, aber der Arzt gibt zu Bedenken, dass dies nicht möglich sein wird und rät ihr, ihren Entschluss zu überdenken. Sie könne sich eine neue Identität zulegen, aber Nelly ist fest entschlossen, an ihrem früheren Aussehen und Leben festzuhalten.

Zurück in Berlin kümmert sich Lene, die bei der Jewish Agency arbeitet, liebevoll um Nellys Wohlergehen, doch auch Monate später ist der Heilungsverlauf noch nicht abgeschlossen und Nelly ist über ihr Aussehen verzweifelt und erkennt sich nicht wieder. Lene will sich um Nellys Erbschaft kümmern, nachdem ihre gesamt Familie getötet wurde und so schnell wie möglich mit Nelly nach Palästina ausreisen, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch Nelly will davon nichts wissen, sie ist auf der Suche nach ihrem Mann Johnny (Ronald Zehrfeld). Was sie jedoch nicht weiß und was ihr Lene bisher verschwiegen hat, Johnny hat seine Frau seinerzeit an die Nazis verraten und trägt Schuld an ihrer Verhaftung.

Endlich findet Nelly Johnny in einer amerikanischen Bar, wo er als Aushilfe arbeitet, doch er erkennt sie nicht. Ihm fällt nur eine gewisse Ähnlichkeit zu seiner vermeintlich toten Ehefrau auf und so macht er der völlig verzweifelten Nelly ein irrwitziges Angebot. Sie soll sich als Nelly ausgeben und ihr Erbe antreten, das sie dann unter sich aufteilen würden. Fassungslos lässt sich Nelly tatsächlich darauf ein und zieht zu Johnny in seine karge Kellerwohnung, in der festen Hoffnung, er würde sie doch noch erkennen. Doch Johnny ist so damit beschäftigt, aus der für ihn fremden Frau ein Abbild Nellys zu erschaffen, dass er die Wahrheit einfach nicht sehen kann oder will. Als er schließlich und endlich begreift, wen er da vor sich hat, ist das für ihn ein Schock und es ist längst zu spät, den Fehler zu korrigieren.

Es wurde viel gemeckert über den Film und seinen Plot, was ich nicht nachvollziehen kann. Sicher muss man sich auf die Geschichte einlassen können, aber das funktioniert eigentlich sehr gut, was hauptsächlich an den großartigen Schauspielern liegt. Es ist eine düstere Geschichte über Schuld, Vergessen, Verdrängung und Lüge. Niemand will wissen oder darüber reden, was in den Jahren zuvor geschehen ist, alles wird ausgeblendet. Das Leben soll weitergehen, als wäre nichts geschehen.

Nelly will um jeden Preis wieder in ihr altes Leben zurück und dort anknüpfen, wo es einst so grausam zerrissen wurde. Erst spät erkennt sie wirklich, welche Schuld Johnny auf sich geladen hat. Zu der Zeit hat sich Lene bereits erschossen, weil sie sich den Toten näher fühlte als den Lebenden und sie die Welt um sich herum nicht mehr ertragen konnte. Und auch Nelly wirkt immer mehr wie ein Gespenst aus der Vergangenheit, die sich nicht wieder herstellen lässt.

Johnny wiederum ist in seinem Aktionismus und natürlich auch in der Verdrängung seiner Schuld so blind, dass er die Frau, die vor ihm steht tatsächlich nicht als seine eigene Ehefrau erkennt. Er hat den für ihn perfekten Plan entwickelt, Freunden und Familie 'seine' Nelly zu präsentieren, die mit rotem Kleid und Schuhen aus Paris in Berlin aus dem Zug steigt. Fühlt sich hier noch jemand an "Vertigo" erinnert? Richtig.

Die Schauspieler sind ein Traum, Nina Hoss, Ronald Zehrfeld und Nina Kunzendorf spielen herausragend und auch die Musik ("Speak Low" von Kurt Weill) passt wunderbar. "Phoenix" ist für mich einer der besten Filme des letzten Jahres und sehr empfehlenswert. Unbedingt anschauen.

Montag, 21. April 2014

Gold

"Gold" ist ein Film von Thomas Arslan (Regie und Drehbuch) aus dem Jahr 2013.

Ich muss hier mal gleich zu Beginn ein bisschen meckern, nicht über den Film, aber über die vorwiegend schlechten Kritiken, die ich darüber gelesen habe. Scheinbar nimmt sich niemand mehr die Zeit, einen Film zu verfolgen, in dem nicht ständig etwas in die Luft fliegt oder große Monster auftauchen. Verdammt nochmal, können wir vielleicht mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkehren und einfach Geschichten folgen, die wirklich etwas zu erzählen haben, auch wenn es nicht andauernd kracht und scheppert?

"Gold" erzählt die Geschichte von sieben Menschen, die sich im Sommer 1898 in Kanada auf den Weg machen, die Goldfelder am Klondike zu erreichen. Jeder von ihnen hat die Illusion von einem besseren Leben und Reichtum vor sich, aber genauso ist allen Teilnehmern klar, dass sie ihr Ziel vermutlich nie erreichen werden. Soweit die Ausgangssituation.

Der zwielichtige Gruppenführer Wilhelm Laser (Peter Kurth) verspricht eine angenehme Reise, die in sechs Wochen zu bewerkstelligen wäre. Insgesamt 1500 Km gilt es dabei zu überwinden, doch noch ist die Gruppe der Reisenden voller Hoffnung. Maria und Otto Dietz (Rosa Enskat und Wolfgang Packhäuser) sind für die Verpflegung zuständig, Joseph Rossmann (Lars Rudolph) will seine Frau und seine vier Kinder in New York unterstützen, Gustav Müller (Uwe Bohm) ist ein Journalist, der die Reise als Protokoll festhalten will und Emily Meyer (Nina Hoss) ist geschieden und auf der Suche nach einer Zukunft. Um die Pferde kümmert sich der schweigsame Packer Carl Boehmer (Marko Mandic).

Es wird für alle eine beschwerliche Reise, zuerst bleibt der zerbrochene Küchenwagen auf der Strecke, dann verendete Pferde, die Gruppe wird langsam dezimiert. Laser entpuppt sich als Gauner und kann entkommen, aber Hoffnung gibt es weder für ihn, noch für den Rest der Gruppe. Verzweiflung und Mutlosigkeit machen sich breit. Und dann sind auch noch zwei Rächer hinter Carl Boehmer her.

Den weiteren Verlauf will ich hier gar nicht verraten, auch wenn noch einiges passiert. Die Musik erinnert doch sehr an "Dead Man", was hier aber auch gut passt. Der Film nimmt seine Protagonisten ernst, lässt sie nie im Stich und begleitet besonders Nina Hoss und Marko Mandic auf ihrem Weg, die hier beide völlig unaufgeregt spielen und ihren Rollen dadurch noch mehr Tiefe verleihen.

Man muss als Zuschauer schon etwas Geduld aufbringen, um diesen Film wirklich fassen zu können. Offensichtlich können das die wenigsten. Schade, denn dieser Film ist weitaus besser, als die meisten Kritiker meinen. Ich habe ihn jetzt schon mehrfach gesehen und finde ihn einfach sehr gelungen und vor allen Dingen fantastisch besetzt. Wer das nicht versteht, der kann sich gerne was anderes anschauen.

Sonntag, 21. Oktober 2012

Barbara

"Barbara" ist ein Film von Christian Petzold (Regie und Drehbuch) aus dem Jahr 2012.

Sommer 1980 in der DDR. Barbara (Nina Hoss) war Ärztin an der Berliner Charité, bevor sie aus Liebe zu Jörg (Mark Waschke), der in Westdeutschland lebt, einen Ausreiseantrag gestellt hat und inhaftiert wurde. Es folgte die Strafversetzung an ein Krankenhaus in der Provinz. Hier, an der Ostseeküste, tritt Barbara nun ihren Dienst als Ärztin in der Kinderchirurgie an. Ihr Vorgesetzter ist Dr. André Reiser (Ronald Zehrfeld), der von dem Stasioffizier Klaus Schütz (Rainer Bock) auf Barbara angesetzt wird.

Barbara ist misstrauisch anderen Menschen gegenüber und nähert sich niemandem an. Zu viel hat sie bereits ertragen müssen, was sie mürbe gemacht hat. Nur die seltenen und heimlichen Treffen mit Jörg halten sie am Leben. Von Westdeutschland aus arbeitet Jörg an einem Plan, Barbara zur Flucht zu verhelfen. In ihrer schmucklosen kleinen Wohnung lebt Barbara vor sich hin, muss aber regelmäßig Kontrollen über sich ergehen lassen. Schütz und seine Mitarbeiter stellen alles auf den Kopf und schrecken auch vor Leibesvisitationen nicht zurück, um Barbara zu demütigen.

In der Klinik arbeitet sie sich schnell ein und entwickelt langsam auch Vertrauen zu André. Beide üben ihren Beruf mit Leidenschaft aus und das bringt sie einander näher. Durch die Behandlung der jungen Ausreißerin Stella (Jasna Fritzi Bauer) und des jungen Mario (Jannik Schümann), die beide höchste Aufmerksamkeit erfordern, wächst in Barbara und André der gegenseitige Respekt und das Vertrauen zueinander.

Durch Zufall erfährt Barbara von der schweren Krebserkrankung der Ehefrau von Klaus Schütz und davon, dass André diese mit Morphium versorgt. André lädt Barbara zum Essen in seine Wohnung ein und es kommt zu einem Kuss, bevor Barbara sich überraschend verabschiedet. Am Tag darauf ist ihre Flucht über die Ostsee nach Dänemark geplant. Am gleichen Tag steht eine wichtige Operation bei Mario an und André rechnet fest mit Barbaras Unterstützung.

Barbara macht sich für ihre Abreise fertig, als plötzlich die verletzte Stella vor ihrer Tür erscheint, die erneut aus dem Heim geflohen ist. Barbara bleibt kaum noch Zeit, sie muss jetzt handeln und für ihr Leben und das von Stella eine Entscheidung treffen.

Es gibt bereits viele positive Kritiken zu diesem Film und das hier ist eine weitere. Ganz ehrlich, ich habe überhaupt nichts an "Barbara" auszusetzen, denn hier stimmt einfach alles. Christian Petzold ist ein erfahrener und guter Regisseur und die erneute Zusammenarbeit mit der großartigen Nina Hoss, die wohl inzwischen so etwas wie seine Muse ist, ist überaus gelungen. Es wird nicht viel geredet, meistens sagen Blicke mehr als Worte und Nina Hoss ist einfach eine traumhafte Besetzung als Barbara. Ihr durchaus ebenbürtig ist Ronald Zehrfeld, der ein wahrer Lichtblick ist. Endlich mal wieder ein frisches und unverbrauchtes Gesicht im deutschen Film und noch dazu ein hervorragender Schauspieler. Gerne mehr davon in zukünftigen Filmen.

Die Ausstattung und die Drehorte sind bestens ausgewählt, hier spürt man die DDR in jeder Szene. Ein ganz großer Film, den ich nur jedem Zuschauer ans Herz legen möchte. Bitte nicht verpassen.

Sonntag, 26. Februar 2012

Yella

"Yella" ist ein Film von Christian Petzold (Regie und Drehbuch) aus dem Jahr 2007. Der Film ist eine moderne Interpretation des Horror-Klassikers "Carnival of Souls" - "Tanz der toten Seelen", der im Jahr 1962 unter der Regie von Herk Harvey entstanden ist.

Jetzt wird es allerdings kompliziert, denn wer "Carnival of Souls" kennt, der weiß ab jetzt worum es geht, während alle anderen wahrscheinlich verständnislos den Kopf schütteln. Eine Inhaltsangabe ist deshalb schwierig, aber ich versuche es einfach mal. Christian Petzold bezieht sich hier sehr deutlich auf das sehr gute Original, nur die Rahmengeschichte ist natürlich auf die heutige Zeit bezogen. Der Sturz mit dem Auto von der Brücke und das Entkommen aus dem Wasser sind enthalten, ebenso der Twist zum Schluss.

Yella (Nina Hoss) ist eine junge Frau aus Wittenberge, die von ihrem Mann Ben (Hinnerk Schönemann) getrennt lebt. Bens Firma ist pleite, warum, wieso und weshalb spielt hier keine Rolle. Yella hat Ben verlassen, was von ihm einfach nicht akzeptiert wird, und sich einen neuen Job in Hannover gesucht. Ben überredet Yella, sie zum Bahnhof zu fahren. Zwischendurch wird er mal wieder gewalttätig und steuert das Auto absichtlich über ein Brückengeländer. Der Wagen versinkt im Fluss, doch Yella und schließlich auch Ben können sich an Land retten.

Yella erreicht noch ihren Zug nach Hannover, dort angekommen muss sie aber feststellen, dass ihr Job nicht mehr existiert. In ihrem Hotel lernt sie Philipp (Devid Striesow) kennen, der für eine Private-Equity-Firma arbeitet und sie spontan als Assistentin engagiert, da sie sich mit Bilanzen auskennt. Beide arbeiten erfolgreich zusammen und kommen sich auch privat näher, aber Yella fühlt sich von Ben verfolgt, der immer wieder unerwartet auftaucht.

Zunehmend leidet Yella unter Bewusstseinsstörungen, so verstummen plötzlich immer öfter sämtliche Geräusche um sie herum, während sie Raben krähen hört und das laute Rascheln der Blätter im Wind, ebenso wie das Rauschen von Wasser. Außer ihr scheint das niemand zu bemerken, was sie zusätzlich noch verstört. Yella träumt schon von einer Zukunft mit Philipp, der seine Kunden betrügt und Geld für ein eigenes Projekt zurücklegt. Um ihn dabei zu unterstützen, erpresst sie einen Kunden, der daraufhin Selbstmord begeht. Erst jetzt begreift Yella, was eigentlich mit ihr passiert ist und dass sie ihrem Schicksal nicht entgehen kann. Erneut sitzt sie neben Ben im Auto, während der Wagen in den Fluss stürzt...

Einfach großartig, wie Christian Petzold diesen Film inszeniert hat. Er bleibt der Grundidee von Herk Harveys Film treu und erfindet lediglich den Mittelteil neu. In vielen Filmkritiken wurde der Fokus für mich aber zu sehr auf den Ost-West-Blickpunkt, bzw. die Kapitalismuskritik gelegt. Diese Sicht der Dinge mag zwar nachvollziehbar sein, aber eigentlich spielt das hier nur eine untergeordnete Rolle. Das ist jedenfalls meine Meinung und kann selbstverständlich von jedem Zuschauer anders interpretiert werden.

Die Besetzung ist fantastisch, allein schon wegen Nina Hoss und Devid Striesow lohnt sich der Film. Beide spielen ganz wunderbar und auch die Nebenrollen sind mit Burghart Klaußner, Barbara Auer, Christian Redl und vielen anderen exzellent besetzt.

Insgesamt gesehen ein sehr gelungenes Projekt, das wohl nur leider viel zu unbekannt ist. Schade, denn gute deutsche Filme wie diesen sieht man nicht sehr oft. Unterlegt ist der Film übrigens mit einer schönen Beethoven-Sonate, die hervorragend zu den Bildern und Gefühlen passt. Ganz große Empfehlung für diesen Film und auch für das Original aus dem Jahr 1962. Es lohnt sich.

Samstag, 30. April 2011

Jerichow

"Jerichow" ist ein Film von Christian Petzold (Regie und Drehbuch) aus dem Jahr 2008 und beruht auf Motiven des Romans "Wenn der Postmann zweimal klingelt" von James M. Cain.

Thomas (Benno Fürmann) war Soldat in Afghanistan und wurde unehrenhaft entlassen, warum auch immer. Nach dem Tod seiner Mutter lebt er in dem kleinen Ort Jerichow im Nordosten Deutschlands. Er will das Haus seiner Mutter renovieren, aber Leon (André Hennicke), dem er noch Geld schuldet, nimmt ihm alle Ersparnisse ab. Thomas muss als Erntehelfer arbeiten, um überhaupt über die Runden zu kommen.

Eines Tages wird er Zeuge, wie der Türke Ali (Hilmi Sözer) betrunken seinen Wagen in den Graben fährt. Als Ali kurz darauf seinen Führerschein verliert, engagiert er Thomas als Fahrer. Ali besitzt mehrere Imbissbuden in der Gegend, die täglich versorgt und kontrolliert werden müssen. Seine Frau Laura (Nina Hoss) kümmert sich um die Buchhaltung und die Logistik. Thomas findet schnell Gefallen an Laura, aber er merkt auch, dass Ali sie eifersüchtig verfolgt. Als Ali angeblich für ein paar Tage in die Türkei reist, bittet er Thomas darum, die Geschäfte für ihn zu erledigen. Zwischen Thomas und Laura hat sich inzwischen schon eine Affäre entwickelt, doch beide sind von Ali abhängig. Sie planen deshalb, ihn gemeinsam aus dem Weg zu räumen. Als Ali zurückkehrt, offenbart er Laura, dass er nur noch kurze Zeit zu leben hat, da er schwer krank ist. Laura will den Plan deshalb stoppen, aber Ali hat längst gemerkt, was eigentlich im Busch ist und beendet die Sache auf seine Art.

Ganz kurz gesagt, der Film hat mich nicht so ganz überzeugt. Die Idee ist ganz nett, aber damit hat es sich auch schon. Gestört hat mich in erster Linie genau das, was mich an vielen deutschen Produktionen nervt, es muss immer alles so verdammt bedeutungsschwanger sein. Leider können da die Schauspieler nicht mithalten, mit Ausnahme von Hilmi Sözer, der hier geradezu wunderbar agiert und sehr überzeugend ist und André Hennicke, der zwar nur einen kurzen, aber sehr prägnanten Auftritt hat. Benno Fürmann hingegen ist allem Anschein nach mehr als überfordert und schafft es nicht, seiner Rolle echtes Leben zu verleihen. Er bleibt den ganzen Film über bei genau einem Gesichtsausdruck, was nicht gerade für seine schauspielerischen Qualitäten spricht, wenn es die denn überhaupt gibt. Die vielgelobte Nina Hoss zeigt sich hier aber auch nicht gerade von ihrer besten Seite und spielt eher enttäuschend schwach, was sehr schade ist, weil sie sonst sehr viel besser sein kann.

Insgesamt ist mir das alles auch viel zu bemüht und nicht wirklich gut umgesetzt, deshalb gibt es auch nur eine eingeschränkte Empfehlung.